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Gärtnerqualität aus Norddeutschland
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Großblütiges Fettkraut - Pinguicula grandiflora

Eine zarte Fleischfressende Pflanze aus Westeuropa

Pinguicula grandiflora am Teich
Eindeutig ein Kandidat für einen Sonderstandort. Zum einen benötigt diese Art nährstoffarmen Boden. Sie wächst z.B. problemlos im Moorbeet. Zum anderen ist sie ausgesprochen konkurrenzschwach und kann sich an einem Teichufer nicht behaupten. Die Kultur in einem kleinen separaten Gefäß ist ebenfalls möglich. Ab dem Herbst zieht sich Pinguicula grandiflora in eine Überwinterungsknospe zurück. Es ist schon erstaunlich, dass eine so unscheinbare Pflanze eine dermaßen farbintensive tolle Blüte hervor bringt.

Vermehrung
Über Brutknosten relativ unproblematisch

Vorkommen
Westeuropa u.a. Frankreich, Spanien, Schweiz - in Deutschland gilt das Großblütige Fettkraut als ein "in Einbürgerung befindlicher Neophyt" (Bundesamt für Naturschutz)

Besonderheit
Die fleischigen Blätter sind an der Oberseite mit einer fettig erscheinenden Klebeschicht bedeckt. Sie reicht aus, um kleine Fliegen, Mücken etc. fest zu halten. Der Fang wird auf den Blättern verdaut und dient der Pflanze so als Nahrung. Mit dieser tierischen Nahrungsergänzung kann das Großblütige Fettkraut (wie alle Fleischfressenden Pflanzen) an ausgesprochen nährstoffarmen, mageren Standorten wachsen.

Besonderheiten: Fleischfressende Pflanze, Moorpflanze
Lebensraum: Moore, Wiesen
Moortyp: Hochmoor (sauer), Niedermoor
Heimisch: ja
Winterhart: ja
Kübelpflanze: ja
Wuchstyp: horstig kompakt
Wuchshöhe: bis 10 cm
Lichtbedarf: sonnig, halbschattig
Nährstoffbedarf: gering
Boden: steinig, torfig
Bodenfeuchte: frisch, feucht, nass
Blütenfarbe: violett
Blühzeit: April, Mai